Welpentest

Unsere Welpen bringen am ersten oder zweiten Lebenstag, sowie in der sechsten Lebenswoche Welpentests hinter sich.

Dazu werden sie von Maria Luise Winnig und Eva Maria Krämer in verschiedenen Punkten wie
Bewegungsverhalten, Lautäußerung, Saugverhalten, Schmerzempfindlichkeit,
sowie beim zweiten Test
soziale Orientierung, Assoziirungsvermögen, Temperament, Selbstschutzverhalten, Reizverarbeitung…
beurteilt.

Holger selbst führt ebenfalls Tests bei anderen Hunden / Rassen durch… unsere eigenen Hunde müssen aber von ihnen fremden (und natürlich neutralen) Personen getestet werden.

Was hat es mit dem Welpentest auf sich?

Der erste Welpentest basiert im Prinzip auf dem bekannten Biotonustest von Eberhard Trumler, (noch früher gab es auch schon ähnliches bei Scott & Fuller), hat aber eine etwas andere Zielsetzung und erweiterte Fragestellung.
Hier geht es um Lebensenergie, biologisch artangemessene angeborene Reaktionen und die Art der Reaktion auf Umweltreize.

Mit sechs Wochen werden die Welpen ein zweites Mal getestet. Diesmal geht es um
Sozialverhalten, Verhalten gegenüber fremden Situationen und Menschen,
Spielverhalten etc.

Anhand der festgestellten angeborenen Wesensmerkmale der Welpen, eröffnet sich vor allem dem noch nicht so erfahrenen Züchter die Möglichkeit, mit den Welpen individuell zu arbeiten und so evtuelle „Schwächen“ oder überschießende Reaktionen durch entsprechende Prägung, Gewöhnung und Übung auszugeleichen. Nach dem Sechswochentest, der im Prinzip eine Überprüfung des ersten Testes ist, werden hier ggf. nochmals konkrete Tips gegeben.

Aufgrund welcher – manchmal minimaler – Details die konkreten Beurteilungen zustande kommen, erläutern wir hier im Netz nicht explizit, dazu bietet sich zu viel Interpretationsspielraum.

Zur Erklärung sinnvoll ist nur, das die Tests ursprünglich genutzt wurden, um herauszufinden, ob sich Hunde schon im Welpenalter für die spätere Behindertenbegleithundarbeit selektieren lassen. Inwieweit lassen sich wirklich so früh schon Rückschlüsse auf späteres Verhalten, Anlagen, „Intelligenz“… ziehen?

Inzwischen werden die Ergebnisse auch aus anderen Blickwinkeln betrachtet. Sollte man beispielsweise eine „wesensschwache“ Hündin in die Zucht nehmen? Ein oft vernachlässigtes Kriterium…

Die Auswertung erfolgt selbstverständlich der jeweiligen Rasse angemessen. Ein selbstbewußter, „dominanter“ Hovawart oder Jack Russel z.B. lässt ein anderes Verhalten erwarten, als ein „dominanter“ Whippet.

Es wurden in den letzten Jahren unzählige Welpen verschiedenster Rassen getestet und weitere kommen dazu. Das Ergebnis lässt sich sehen – ein hoher Prozentsatz der im Erwachsenenalter nochmals gesichteten Hunde entsprach den Erwartungen. Erste Erfolge bei konsequenter Beachtung der Testergebnisse in der Auswahl der Zuchthunde (bei Rassen mit gehäuften Problemen z.B. der Lebenserwartung /Fitness oder z.B. Territorialität) stellen sich ein!

Grundsätzlich hängt das Ergebnis allerdings unserer Meinung nach sehr von der Erfahrung und der Kompetenz des Testers ab. Inwieweit z.B. hat der Besitzer durch Erziehung das Verhalten noch positiv oder negativ beeinflusst? Wenn Hunde mit dem Besitzer später in die Hundeschule kommen oder durch regelmäßige Kontakte lassen sich darüber oft recht sichere Rückschlüsse ziehen.

Hier Fotos einiger unserer Welpen beim Test.
Bitte beachtet, das es sich bei den Fotos um Beispielausschnitte handelt.

Ein Welpentestergebnis als Beispiel befindet sich auf Seite 3

Die Welpen werden in einen ihnen noch unbekannten Raum gesetzt und nach einer Zeit von den ihnen unbekannten Personen angesprochen und beschäftigt.

Vielen Dank für einen Teil der Fotos an Eva Maria Krämer.

Orientierungsverhalten:

Koseilata´s Zulu Dancer „Tano“


Koseilata´s Sambia Moonflower „Sambia“


Koseilata´s All you Need „Neela“


Koseilata´s Cool Moon „Archie“


Koseilata´s Captain Marvel „Spider“


Erste Annährung an ausgelegte Gegenstände:

Koseilata´s Zulu Dancer „Tano“


Koseilata´s Zairé Saphire „Zoé“


Koseilata´s Sambia Moonflower „Sambia“


Koseilata´s Captain Marvel „Spider“


Koseilata´s Cherokee Chief „Chico“


Koseilata´s Come with me „Scotty“


Verschiedene Herangehensweisen beim Erproben der Spielgegenstände:

pföteln, mit der Pfote herumziehen:

Koseilata´s Zulu Dancer „Tano“


In den Nacken beißen, dominieren:

Koseilata´s Zulu Dancer „Tano“


In den Nacken beißen, dominieren:

Koseilata´s Cool Moon „Archie“


tragen, schütteln:

Koseilata´s Zairé Saphire „Zoé“


tragen, schütteln:

Koseilata´s Could ist be Love „Louis“


apportieren:

Koseilata´s Zairé Saphire „Zoé“


verfolgen:

Koseilata´s Cool Moon „Archie“


verfolgen:

Koseilata´s Cheek to Cheek „Chelsea“


Annährung an den Menschen:

Der Mensch ist für unsere Welpen immer das Wichtigste!

Koseilata´s Zairé Saphire „Zoé“


Alle nehmen sofort Kontakt auf, bzw. interessieren sich mehr für die Personen als das Spielzeug.

Koseilata´s Sambia Moonflower „Sambia“

Koseilata´s Could ist be Love „Louis“


Sie spielen mit Sozialbezug oder bringen die Beute dem Menschen:

Koseilata´s Zairé Saphire „Zoé“

Koseilata´s Could ist be Love „Louis“

Koseilata´s Daddy Cool apportiert in die Hand

Koseilata´s Dark Side of the Moon „Dari“ kann schon „sitz“


Während die Daten aufgeschrieben werden, machen es sich die Welpen bei den Testern gemütlich…

Koseilata´s Zairé Saphire „Zoé“


…oder versuchen durch Kontaktaufnahme weiteres Spiel und Zuwendung zu erhalten.

Koseilata´s Cool Moon „Archie“


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