Clickertraining mit (Wind)hunden


(Anneke Krems, Unsere Windhunde 05/99)

Spass mit Erziehung - Teil 1

Draußen regenet es in Strömen. Der abendliche Spaziergang reduziert sich auf "Pipi machen" an der Ecke... schüttel, schnell wieder rein! Und nun? Kein Rennen, kein Toben, sollte der Tag wirklich so langweilig zu Ende gehen?

Erwartungvoll sitzt meine Whippethündin Whoopie neben mir und versucht mich zu hypnotisieren: "Los, hol schon den Clicker raus!"

Clicker? Was ist das überhaupt?
Clickertraining ist eine Möglichkeit der Ausbildung, die auf operanter Konditionierung beruht. Der Hund wird nicht durch Strafen unerwünschten verhaltens oder körperliche Manipulation dazu gebracht eine Übung auszuführen. Im Gegenteil wird ihm ermöglicht, selber herauszufinden, welche Verhaltensweisen unsere Zustimmung finden. Die Aufgabe des Hundebesitzers ist dabei, den Hund im richtigen Moment über den Erfolg seiner Bemühungen zu informieren.

Das geschieht in unserem Fall durch den Clicker (eine Art Knackfrosch) der ein klackendes Geräusch erzeugt. Er wird in exakt dem Moment betätigt, in dem der Hund das gewünschte Verhalten zeigt und vermittelt ihm, das genau dieses richtig war - und das ihn gleich eine Belohnung dafür erwartet.

Die operante Konditionierung (Lernen durch Versuch und Irrtum - oder in unserem Fall: Durch Versuch und Erfolg) ist keine neue "Methode", sondern ein seit langem erforschtes lerngesetz (Skinner, Stengel & Reese u.a.). Leider wird dieses Wissen zwar mit Erfolg bei Tierdressuren aller Art angewandt - Delphine z.B. lernen so ihre spektakulären Showvorführungen - hält aber erst langsam Einzug in die Hundeausbildung. Gerade sensible Hunde, wie Windhunde, kommen aber mit "herkömmlichen" Ausbildungsmethoden oft nicht gut zurecht.

Clickertraining und verwandte "Methoden" verzichten auf Druck und Zwang, der bei sehr empfindlichen oder ängstlichen Hunden schon beim Herunterdrücken zum "Sitz" oder "Platz" anfangen kann. Fehler (bedeutet: ein anderes Verhalten, als der Besitzer sich vorgestellt hat!) werden ignoriert, nicht bestraft.

Windhunde sind agile Hunde, die außer nach genügend Bewegung auch nach geistiger Beschäftigung verlangen. Mit kleinen Übungen bleiben sie fit und man kann hervorragend trübe Wintertage hundegerecht verschönern. Hunde, die auf diese Weise gelernt haben, selbstständig mitzuarbeiten, können ihr individuelles Wesen voll entfalten und sind mit Begeisterung bei der Sache.

Damit der Hund nun überhaupt versteht, dass das "Click-Clack" eine Bedeutung hat, muss er erst mal lernen, das dieses Geräusch etwas Angenehmes ankündigt. Am einfachsten funktioniert diese Verbindung mit besonders leckeren Häppchen, etwa kleinen Wurststückchen. Der Hund bekommt ein kleines Stück - ohne, das er etwas Besonderes tun muß - und hört gleichzeitig, bzw. kurz vorher das "Click" (man erinnere sich: klassische Konditionierung, Pawlow/Hund/Glocke). Nach einigen Wiederholungen hat der Hund gelernt, das es nach dem "Click" ein Leckerchen gibt und wird sich schon beim Ertönen des Geräusches interessiert herumdrehen.

Das vorher unbedeutende Geräusch wird so zum konditionierten Verstärker, es kündigt dem Hund einen "echten" Verstärker (eine Belohnung) an. Bis der echte Bestärker gegeben wird, darf nun ruhig ein kleiner Moment verstreichen, der Hund weiß ja schon, das er ihn sich verdient hat.

Dieses Prinzip wird leicht verständlich, schaut man sich ähnliche Vorgänge an, die jeder Hunde- (Katzen-, Pferde-...)besitzer im täglichen Umgang beobachten kann. Fast jeder Hund reagiert etwa auf die Türglocke. Das Geräusch kündigt ihm an, daß gleich jemand hereinkommen wird. Viele Hunde werden bereits freudig erregt, wenn der Besitzer eine Jacke anzieht. Das Knistern eines Futtersackes oder das Geräusch der Kühlschranktür lockt sofort die Hunde (und Katzen) des Hauses in die Küche... In all diesen Fällen wurde eine an sich für den Hund bedeutungslose Handlung oder ein Geräusch zum Symbol für das darauf folgende Ereignis (Spaziergang, Futter).

Der echte Verstärker (die Belohnung) ist in unserem Fall das Leckerchen. Die meisten Hunde lieben sie und sind entsprechend motiviert, außerdem ist es für den Besitzer erst einmal das Einfachste. Als Bestärkung kommt aber grundsätzlich alles in Frage, was für den Hund als Belohnung wirkt, also etwas, das dem Hund angenehm ist. Das kann individuell z.B. ein Spiel sein, das Öffnen einer Tür, die Erlaubnis auf Frauchens Bett zu springen... - also alles, was der Hund in dem Moment dringend möchte.

Erfolgt eine solche positive Bestärkung gleichzeitig oder kurz folgend auf ein bestimmtes Verhalten, wird es warscheinlicher, daß der Hund dieses Verhalten wiederholt. Umgekehrt können unangenehme Erlebnisse, die gleichzeitig mit einem Verhalten auftreten als negativer Bestärker wirken. Beispiel: Ein Hund, dem beim Einsteigen in ein Auto der Schwanz eingeklemmt wurde, der sich beim nächsten Mal weigert in das Auto zu steigen.

Negative Verstärkung wird oft gebraucht, wenn Meideverhalten gewünscht ist, etwas, wenn ein junger Hund vom Tisch stiehlt und dabei mit einer Rasseldose o.ä. erschreckt wird. Soll der Hund aber etwas Neues lernen, ist kein Meideverhalten, sondern freudige Mitarbeit erwünscht. Deshalb kann man hier mit positiver Verstärkung wesentlich mehr erreichen.

Als positiver konditionierter Verstärker kommt nicht nur ein Clicker in Betracht, es funktioniert natürlich auch mit einer Pfeife, einem Zungenschnalzen oder einem neuen Wort. Als häufigster konditionierter Verstärker wird die Stimme (in Form eines Lobwortes) eingesetzt, auch sie bedeutet dem Hund, daß sein Verhalten erwünscht war. Viele Hundeausbilder arbeiten mit positiver Verstärkung ohne ein Hilfsmittel wie den Clicker. Für den "normalen" Hundehalter kann es in der Praxis aber schwierig sein z.B. das gewählte Wort in gleichem Tonfall / Klang und Lautstärke zu benutzen. Das Clickgeräusch unterscheidet sich gut von anderen Umweltgeräuschen, hat eine eindeutige, klar positive Bedeutung und die meisten Hunde reagieren sehr gut darauf. Mit den Clicker kann man präzise arbeiten, so daß bei gutem Timing des Besitzers auch wirklich das Richtige verstärkt wird.

Dieses Timing ist äußerst wichtig, da der Hund zusammenfallende Ereignisse (bei der Ausbildung z.B. seine Handlung, Lob, Hörzeichen, Sichtzeichen) innerhalb sehr kurzer Zeit - etwa einer Sekunde - verknüpft. Das macht es auch schwieriger, den Hund direkt mit einem echten Bestärker zu belohnen, denn bis man z.B. ein Leckerchen aus der Tasche geholt hat, macht der Hund vielleicht schon etwas ganz anderes - was dann natürlich mit der Belohnung bestärkt würde. In manchen Situationen ist es auch ganz unmöglich, etwa, wenn der Hund gerade über eine Agilityhürde setzt. In diesem Fall markiert der Clicker das richtige Verhalten und das Leckerchen holt sich der Hund nach dem Sprung ab.

Gutes Timing kann man üben... und durch diese Art der Beschäftigung wird man selbst schnell sensibler für die Sprache seines Hundes. Hund und Mensch lernen besser auf die Signale des Anderen zu achten, so das sich der Clicker für die jeweiligen Übungen langsam selbst überflüssig macht.

Hat der Hund nun die Bedeutung des Clickers verstanden, kann Mensch auch schon anfangen Verhalten zu belohnen. Besonders schön lassen sich anfangs mit dem Clicker kleine "Kunststückchen" üben. Dinge, die der Hund zufällig anbietet - natürlich darf man den Hund auch durch allerlei Späßchen motivieren - werden durch Verstärkung (Click und Belohnung) gefestigt, und dann mit einem Hörzeichen verbunden.

Ganz genau! Das Hörzeichen (landläufig auch Kommando genannt :-), das man sich für eine bestimmte Übung ausgesucht hat, lernt der Hund erst, nachdem er das Verhalten einigermaßen sicher ausführt. So fällt es leichter, das richtige Timing zu finden und das Wort in der richtigen Sekunde (Verknüpfungszeit) zu sagen, in der der Hund sich auch wirklich in gewünschter Weise verhält.

Als konkretes Beispiel, wie der Beginn einer neuen Übung aussehen kann, möchte ich die witzige Situation beschreiben, in der meine Whippethündin Whoopie ihre Lieblingsübung - eine Spielverbeugung - lernte. Da die Verbeugung besonders nett aussieht und auch "windhundetypisch" ist - man sieht sie auf vielen Abbildungen - wollte ich sie gerne dieses Verhalten auf Hörzeichen ausführen lassen.

Wie aber bringe ich den Hund dazu, sich zu verbeugen, wenn ich es möchte? Ihn durch körperliche Manipulation in diese Stellung zu bringen (wie es bei "Sitz" und "Platz" oft gehandhabt wird), wäre schwierig...

Ich nehme als erst einmal, was der Hund mir aufgrund seines natürlichen Verhaltensrepertoires anbietet. Hier käme jetzt das "Shaping" (ein Verhalten formen) ins Spiel. Das bedeutet, das jeder kleine Schritt in Richtung des erwünschten Verhaltens belohnt wird. Hier etwa angefangen mit dem Herunterbeugen des Kopfes...

In diesem Fall aber wußte ich, wie ich Whoopie die Verbeugung entlocken konnte, sie macht sie nämlich, wenn ich sie auf hundeart ebenfalls zum Spiel auffordere. So tobte ich also mit ihr auf allen Vieren auf dem Boden herum, den Clicker in der Hand, und versuchte im richtigen Moment zu clicken. Das gestaltete sich allerdings gar nicht so einfach, da sie völlig entzückt um mich herumsprang und dauernd versuchte mein Gesicht abzulecken, so daß ich den Kopf zur Seite drehte, und einige gute Momente verpasste.

Endlich schaffte ich es aber doch, während einer Verbeugung zu clicken und gab ihr dann ihr Leckerchen. Nun möchte man natürlich nicht jedesmal auf dem Boden herumhüpfen, um sie zu dieser Übung zu veranlassen, deshalb machten wir den Spass noch ein paarmal, wobei ich ihr dann immer das neue Sichtzeichen zeigte.. nach wenigen Malen, war es soweit, das ich - erst gebückt, dann langsam aufrecht - stehen bleiben konnte, und sie die Spielverbeugung auf dieses Sichtzeichen hin machte. Später kam schließlich noch ein Hörzeichen dazu.

Der Clicker eignet sich also in erster Linie, um dem Hund verständlich zu machen, was genau man überhaupt von ihm möchte. Es ist ein Hilfsmittel, was Mensch und Hund die Kommunikation in der Ausbildung erleichtert. Dabei gibt der Lernende Richtung und Geschwindigkeit vor, so daß eine ähnliche Übung individuell ausfallen kann. Wenn z.B. das Berühren eines Gegenstandes geübt wird, kommt es vor, daß der eine Hund es zuerst mit der Schnauze, der andere aber mit der Pfote versucht. Der Hund wird nicht unter Druck gesetzt, im Gegenteil bringt er uns durch eigene Aktion quasi dazu ein Leckerchen herauszurücken. Manch stolzes Hundegesicht kann man beobachten in dem Moment, wo der Hund selbstständig die Lösung einer Aufgabe herausgefunden hat!

Um den Hund nicht zu langweilen oder zu überfordern, übt man am besten nur in kleinen Einheiten, etwa fünf bis 10 Minuten. Auch der Aufwand für den Hundebesitzer bleibt so gering, bei größtmöglichem Spaß und Lernerfolg.

Wem nun solche Spielereien - wie oben beschrieben - zu gewagt sind, der findet sicher andere Dinge, die er mit seinem Hund üben kann. Ganz ohne sich auf die "hundesprachliche Ebene" zu begeben, funktioniert allerdings auch diese Art der Ausbildung nicht, und wer gewillt ist, die Kommunikation zwischen sich und dem Hund zu vertiefen, kann viele neue Einblicke in das Lernverhalten und das Wesen seines Hundes erhalten. Mancher wird sich wundern, was alles in seinem Windhund steckt.

Bedacht werden sollte bei der Verwendung des Clickers, das ein solches Training allein keine völlig fehlende Grunderziehung und ein Aufzeigen klarer Grenzen ersetzen kann und soll. Hier entstehen leider zuweilen Mißverständnisse und es wird mit dem Clicker an Problemen "herumgedoktort", wo evt. andere, bzw. erweiterte Vorgehensweisen bessere Erfolgsaussichten hätten. Bestehen also reele Probleme in der Mensch - Hund - Beziehung, sollte man sich auf jden Fall zuerst bezüglich einer eingehenden Beratung an eine kompetente Hundeschule wenden.

Der aufmerksame Leser wird nun fragen: "Muss ich denn den Hund dauernd mit Leckerchen "vollstopfen", damit er hört?" Das soll natürlich nicht Sinn der Sache sein...

Bei verschiedenen Versuchen fanden Verhaltensforscher heraus, das sich ein Verhalten am sichersten einprägt, wenn die Belohnungen unregelmäßig erfolgen, der Hund also nicht genau weiß, wann die nächste Belohnung zu erwarten ist.

Man kann dies sehr schön an einem bettelnden Hund beobachten. Hat er erst ein paar mal Erfolg gehabt, bettelt er, auch wenn er nicht jedesmal etwas vom Tisch bekommt. Im Gegenteil verstärkt er seine Bemühungen - denn letztes Mal hat es doch auch geklappt! Gibt die Familie keine Häppchen mehr vom Tisch und schafft es mit viel Konsequenz, dem Hund das Betteln abzugewöhnen, reicht ein heruntergefallenes Stück oder eine nachsichtige Tante (gib doch dem armen Hund auch mal ein Stückchen...), um das Verhalten in voller Stärke wieder aufleben zu lassen. Dieses Prinzip heißt variable Belohnung und die ist beim Clickertraining Ziel!

Hat der Hund also eine Übung erst verstanden, kann man langsam dazu übergehen, jedes zweite, jedes Dritte Mal... dann schließlich für den Hund unvorhersehbar zu belohnen. Damit der Hund trotzdem weiß, daß er auf dem richtigen Weg ist, kann man ein freundliches Lobwort statt Click (& Belohnung) sagen. Um den Hund das Verständnis zu erleichtern, aknn man außerdem auch ein freundliches Wort wie "falsch" benutzen, wenn der Hund ausdauernd ein Verhalten zeigt, was gerade nicht gefragt ist.

Die Belonungen reduzieren sich also in dem Maße, wie sich die Übungen beim Hund festigen. Das ist ja im Prinzip bei jeder Ausbildung so. Habe ich einen ganz kleinen Welpen, so lobe ich ihn ganz toll für jedes "Sitz". Kennt der Junghund das "Sitz" schon seit Monaten, setze ich das als selbstverständlich voraus und lobe ihn nur nochmal zwischendurch, z.B. wenn er sich besonders schnell oder an einer bestimmten Stelle hingesetzt hat.

Kennt der Hund schon mehrere Übungen, lobe ich erst nach zwei oder drei korrekt ausgeführten... Da der Hund nicht weiß, ob eine Belohnung zu erwarten ist oder nicht, wird er nicht von Clicker und Leckerchen "abhängig". Rufe ich ihn beispielsweise, wird er kommen, um nachzusehen, ob es etwas gibt. Wäre der Hund gewöhnt jedes Mal ein Häppchen zu bekommen, wenn er auf meinen Ruf hört, und stellt nun bei einem Spaziergang fest, das es zwei oder drei mal nichts gibt (etwa, weil ich die Leckerchen vergessen habe) kann es passieren, das er mein Rufen während des restlichen Spazierganges ignoriert. Das Kommen lohnt sich ja nicht. Wird er unregelmäßig belohnt, ist die Wahrscheinlichkeit höher, das er jedesmal schaut, ob es etwas gibt.

Will man kompliziertere Handlungen üben oder Gelerntes perfektionieren, kommt das Shaping ins Spiel. Das bedeutet, das eine komplexe Verhaltensweise in kleinen Schritten geformt wid. Möchte ich beispielsweise, daß der Hund einen Gegenstand aufnimmt und mir bringt, könnte ich ihn belohnen, wenn er an dem Gegenstand riecht. Irgendwann wird er vielleicht versuchen, daran zu knabbern oder ihn ins Maul nehmen (Click und Belohnung). Der nächste Schritt wäre das Halten des Gegenstandes, das Halten wird verlängert, schließlich wird der Hund belohnt, wenn er damit in meine Nähe kommt. Dann möchte ich den Gegenstand haben und belohne ihn, wenn er ihn mir in die Hand gibt.

Als weiterer Schritt soll das Verhalten sicher auf Hörzeichen (oder Sichtzeichen) ausgeführt werden. Ein Hund, der verschiedene Übungen gelernt hat, führt oft erst einmal sein ganzes Repertoire vor, wenn etwas Neues geübt werden soll, er aber noch nicht weiß, worum es geht. Ein Verhalten unter Kommandokontrolle zu bringen, bedeutet, daß der Hund das Gewünschte beim entsprechenden Hörzeichen zeigt, aber es nicht verwechselt und nicht von sich aus ohne Hörzeichen zeigt. (Anm. manche Übungen macht man so relativ selten, so sie niemals ganz unter Kommandokontrolle sind. Das ist völlig ok :-)

Wird eine Übung dann an einem Ort gut gemacht, muss sie verallgemeinert werden. Kann ein Hund z.B. das "Bei Fuß" in der Wohnung oder im Garten, muß das noch nicht heißen, das er es auch unter Ablenkung (z.B. in der Stadt) beherrscht. Hunde verbinden stark den Ort des Geschehens mit Handlungen und Ereignissen. So passiert es auch, daß einige Hunde bei der wöchentlichen Arbeit auf dem Hundeplatz gut gehorchen, aber sobald sie den Platz verlassen haben, ihr "Herrchen" über den Parkplatz zum Auto zerren.

Verallgemeinern bedeutet auch, das z.B. ein Behindertenbegleithund, der Lichtschalter bedient, lernt, daß sich diese Handlung nicht nur auf einen Lichtschalter bezieht, sondern auch auf die Schalter in anderen Zimmern, die evt. auch etwas unterschiedlich aussehen.

Mit dem Clicker kann man also auch schwierige, komplexe Verhaltensweisen üben, z.B. für die Begleithundprüfung. Hat man keine Ambitionen in dieser Richtung, kann man auf Perfektion verzichten, und das Clickertraining als lustige Beschäftigung und Abwechslung in den Hundealltag bringen...

> zur Artikel Übersicht

Advertisements